Erster Kreuzzug Bilder - Kreuzzüge Bilder
Propaganda für weitere Kreuzzüge: Die Grausamkeit der Türken, Muslime, Sarazenen, Heiden, Feinde Gottes Miniaturen 13.-14. Jahrhundert
Kreuzzugs-Propaganda Saladin bedroht Christen
Die Türken sollen christliche Mädchen vergewaltigt haben, während deren Mütter dazu obszöne Lieder singen mussten. (auf Türkisch?)
Kreuzzugsidee bildlich Kreuzzugspropaganda
Sie machen Jagd auf wehrlose Pilger ... und opfern sie ihren Götzen. Götzenanbetung ist im Islam allerdings streng verboten.
Feindbild der Kreuzzüge
Türken, Sarazenen vor einem Altar. Auch in vielen Chroniken wird behauptet, sie beschmutzen Kirchen mit ihrem Kot. Eine grauenhafte Vorstellung für jeden Muslim. Die abendländischen Leser hatten von der islamischen Kultur keine Ahnung und viele der damals geprägten Vorurteile erweisen als ziemlich zählebig.
1. British Museum 16 G VI Fol. 185
2. Bodleian Libary 162 A (2) 133
3. Bibliothèque Nationale Ms. Fr. 02810 Fol. 247v
4. Bibliothèque Nationale Ms. Fr. 22495 Fol. 9
5. British Museum 16 G VI Fol. 185
Kreuzzugschroniken 14.--15. Jh..
Die Guten dürfen alles
Erster Kreuzzug - Massaker in Jerusalem
Mit der Darstellung der eignen Grausamkeit hatten die christlichen Chronisten und Augenzeugen kein Problem, da sie sich im Recht fühlten. Sie räumten ein, dass sämtliche Bewohner Jerusalems umgebracht wurden, nachdem die Anführer es beschlossen hatten. Motiv: Eine umstandslose Besitznahme der ganzen Stadt.
BN Arsenal 5089 Fol. 187v
Bilder Kreuzzuege - Judenpogrome
Nach den Aufrufen zum Kreuzzug und anschließender Predigt kam es regelmässig zu Morden und Plünderungen bei Überfällen auf die jüdischen Gemeinden
Würzburger Bischofschronik Fol. 100v
Brüderliche Hilfe oder gewöhnliche Bereicherung ?
Aufruf Kreuzzug Urban II:
Papst Urban 1095, Konzil in Clermont. Die anschliesend verlautbarte Begründung für den Feldzug: Befreiung der von den Türken grausam unterdrückten Christen in Anatolien. Sie wird bis heute überwiegend aktzeptiert. Bis heute unterschlagener Beschluss:

Auf dem Konzil zu Clermont... wurde mit einmütigem Beifall dekretiert, dass jede Stadt jenseits des Meeres, die den Heiden entrissen werden kann, für immer ohne Widerspruch behalten werden soll.
BN Ms Fr 22495 Fol. 15
Das angebliche Hilfeersuchen des Kaisers Alexios
Kaiser Alexios bat nicht um Hilfe
Laut unserer Geschichtsschreibung hat Kaiser Alexios 1095 Papst Urban um Beistand gegen die Türken ersucht. Das widerspricht unstrittigen Fakten. Vor allem diesem:

Oströmische Truppen unter Kaiser Alexios hatten in den vorangegangenen Jahren nur mit Mühe mehrere Invasionen der süditalienischen Normannen abgewehrt. Deren Lehnsherr war - Papst Urban.

Warum soltte Alexios seine erbittersten Feinde einladen, in Ostrom einzumarschieren? Diese Frage wird im christlichen Westen notorisch nichteinmal gestellt. Als Alexios erfuhr, dass sich der Heerzug näherte, war er zutiefst erschrocken.
Wikipedia
Die Verklärung des Banalen
1. Kreuzzug - Jerusalem 1099
Kreuzfahrer nehmen Jesusalem in Besitz, nachdem sie sämtliche Bewohner umgebracht hatten. Das hatte den Vorteil, dass Juden und Christen keine Rechtsansprüche auf ihre Häuser, Hab und Gut anmelden konnten.
BM Harl 4376 Fol. 536V
Erster Kreuzzug
Illustration 19. Jahrhundert. Gottfried von Bouillons Einzug in Jerusalem.
Kreuzzug und  Inquisition
Im Verlauf der Kreuzzüge gegen die Katharer und den Süden Frankreichs wurde auch die Inquisition zur Vollstreckung der Kreuzzugsidee eingesetzt. Die Idee hier: Die Liquidierung betuchter Abtrünniger zwecks Aneignung ihres Besitzes als fromme Tat hinzustellen. BM 16 G VI Fol. 64
Bilder Kreuzzug gegen Byzanz
Albigenser-Kreuzzug BN Ms Fr 2829 Fol. 51
Siehe auch: Gegen Land und Leute - der Dreißigjähriege Krieg