Thema Antiislamismus - es geht nicht gegen den Islam - der ist nicht greifbar - sondern gegen Muslime
Wohin gehört der Islam?
Volker Kauder hat die Angriffe auf den Islam hoffähig gemacht, in dem er Angela Merkel zurechtwies: Die Muslime in Deutschland gehören zum Land, aber der Islam nicht. Die Partei ALERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND hat dann im April 2016 zur Bekämpfung des Islam aufgerufen. Zitat: Er gehört nicht zu Deutschland. Der Islam ist die Religion, der Glaube der Muslime. Wie jetzt? Die Muslime sind doch mit ihrem Glauben hier. Was soll der Muslim mit ihm machen, wenn er ihn nicht haben darf, weil er angeblich gegen das Grundgesetz verstösst. ? Aus dem Kopf schütteln? In der Moschee abgeben? Per Post in die Heimat schicken? An Volker Kauder, die CSU, die AFD oder andere lokale Islamexperten zwecks Entschärfung mit Weihwasser?

Natürlich wissen die selbsternannten Deutschlandretter, dass Deutschland auf der Basis von Freiwilligkeit nicht Islamfrei wird. Um den besorgten Menschen, die es umzieht, entgegenzukommen sind Maßnahmen erforderlich. Hier mein Vorschlag:

Bei der Einreise von Muslimen: Konfiszierung und Verwahrung des Glaubens, Rückgabe bei der Ausreise.

Hiesige Muslime, die uneinsichtig auf der Beibehaltung ihres Glaubens beharren, müssen neben ihrem Pass oder der Aufenthaltsgenehmigung eine eidesstattliche Erklärung mit sich führen des Inhalts:

Ich sehe von der Errichtung eines Kalifats und Ehrenmorden ab
Ich verzichte auf das Abhacken von Händen und Steinigen
Ich zwinge meine Töchter, mit christlichen Jungen zu schwimmen
Ich halte mich an die christliche Kleiderordnung
Ich akzeptiere nur Liebesheiraten und lasse die Echtheit behördlich nachprüfen
Ich halte mich nicht an den Koran sondern wie die Christen an die Worte Jesu in der Bergpredigt und an das Grundgesetz.
Ich garantiere den Christen die freie Ausübung ihrer Religion.

Der sicherste Weg, den Glauben eines Menschen los zu werden, ist natürlich die Abschiebung * des Gläubigern.

* Euphemismus für Deportation
HAUPTSEITE ISLAMKRITIK POGROMSTIMMUNG?
Das Kalifat von Ber-al-Lin und der letzte Kreuzzug
Die Islamisierung des Abendlandes ist eine Fixe Idee, entwickelt von Leuten, die sich als Retter aufspielen, um politisches Kapital daraus zu schlagen. Das ganze Zeug, das sie verbreiten ist so wirr und verlogen, dass man es nur mit Ironie kommentieren kann. Leider glauben viele jeden Mist und am liebsten an Verschwörungstheorien. Der Islam will angeblich die Welt beherrschen. Das ist böse, darum muss er bekämpft werden. Aufgepasst! Worauf begibt man sich, wenn es gegen den Islam geht? Richtig. Auf einen Kreuzzug. Das ewige Problem des Kreuzzüglers Er steht vor dem Muslim und fragt sich, wo ist jetzt der Glaube? Ja, blöd, da ist nur der Kerl und sonst nichts. Aber eins ist klar, wenn er tot ist, macht er keine Schwierigkeiten mehr. 1099 haben sie in Jerusalem eine Woche gebraucht, um alle Muslime umzubringen. Ok. So was ist heute aus verschiednen historischen Gründen keine Option mehr. In Dresden und sonstwo tragen sie nur Kreuze ohne Haken herum und ihre Parole Ausländer raus deutet auf eine gewisse Bereitschaft hin, sie lebendig abziehen zu lassen. In dieser Stimmung kommt natürlich bei einigen die Idee auf, man müsse nachhelfen. So nehmen die Angriffe auf geflohene Muslime und Moscheen immer weiter zu. Die Geschichte lehrt uns einem Ablauf mit zwansläufiger Reihenfolge: Stimmungmache, Pogrom, Vernichtung. Lassen wir mal die Nationalsozialisten weg und reden von ganz gewöhnlichen Christen. Nach den Aufrufen zu Kreuzzügen kam es regelmäßig zu Hasspredigten gegen Muslime (O-ton: barbarische Türken). Muslime waren aber damals zuhause nicht greifbar. Die Folge: Jedesmal Judenverfolgungen im Abendland. Die von den Predigern aufgehetzen Christen nähten sich Tuchkreuze an und identifizierten gleich in ihrer Nachbarschaft alle Nichtchristen als FEINDE GOTTES, die ja den HERRN ermordet hatten. Die Bekreuzten beraubten und ermordeten Tausende von Juden. Im Nahen Osten haben die sogenannten Kreuzfahrer dann ihr Feindbild erweitert: Auch den oströmischen Christen, die der Propaganda nach vom türkischen Joch befreit werden sollten, wurde bei der Ankuft der Krieg erklärt, mit den üblichen Fogen: Raub, Totschlag, Unterjochung. Sie galten aus der Sicht der Papstkirche in Rom als Häretiker, sprich als Ketzer. Das haben die adligen Anführer und Kleriker dem Fußvolk vermittelt. Über den Glauben der Muslime war so gut wie nichts bekannt, die Behauptung, man sei auch zum Zweck der Bekämpfung des ISLAM ausgezogem, stammt aus der Neuzeit. Beide Parteien gingen höchst pragmatisch vor: Was im Kopf des Gegners vorgimg, war völlig uninteressant, jede Seite stritt der anderen ab, einen Glauben zu haben. Man war
gedanklich noch nicht so weit idealistisch heruntergekommen, allgemeine Begriffe (ISALM, CHRISTENTUM für bekämpfbar zu halten

Peter Milger.

www.milger.de
Der Islam gehört zu Deutschland. Oder?
Strengen wir ausnahmsweise den Verstand an. Formal handelt es sich bei diesem Satz um eine Aussage. Kann ihre Richtigkeit belegt oder widerlegt werden?

0:0 Test. Hier einige Sätze: x gehört (gehören) zu Deutschland. Wie vielen stimmen Sie zu?

0.1 Für x: Goethe, Neonazis, Yoga, der Antisemitismus, Dresden, Burger King, Kinderschänder, Dr. Albert Schweitzer, das Judenvergasen, Schiller, die Bildzeitung, Salafisten, das Dschungelcamp, Hitler, Gummibärchen, Gastfreundschaft, der Antiislamismus, Coca Cola, Eichmann, Schuhplattnern, die FDJ, Steuerhinterzieher, Pegida

0.2 Sehen Sie, alles ist in Pepsicola. Jetzt Mal mit etwas mehr Ernst:

1.0 Islam. Was ist darunter zu verstehen? Glaube? Kulturraum?

1.1 Glaube. Die Muslime gehören zu Deutschland und mit ihnen ihr Glaube. Wer verbreitet, dass Muslime nicht zu Deutschland gehören, bereitet Pogrome vor.

1.3 Kulturraum. Im Machtbereich der ersten Kalifen haben muslimische Gelehrte eine Kultur entwickelt, die mit den Glaubenssätzen des Islam wenig zu tun hatten, dafür um so mehr mit Überlieferungen aus der klassischen Antike. Besonders die mathematischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, Grundlage für die Aufklärung, erreichten erst durch Übersetzungen aus dem Arabischen das christliche Europa.

2.0 Was ist unter Deutschland zu verstehen? Germanenland, Deutsches Reich, Nazideutschland? Gemeint sein kann nur das heutige. Da verschiedene Meinungen verbreitet sind und verbreitet werden, was darunter zu verstehen ist, kann nur eine rechtliche Definition den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erfüllen.

2.1 Deutschland ist der Geltungsbereich des Grundgesetztes und aller vom Gesetzgeber, den Parlamenten, erlassenen Gesetze. In dieses Deutschland gehört der Islam, nämlich laut Grundgesetz.

3.0 Der Islam gehört zu Deutschland, die Aussage ist so zutreffend wie eine Tautologie, ist im Prinzip also nicht nötig.

4.0 Sie ist aber nötig.

4.1 Wegen all derer, die sie ablehnen. Sie müssen ermahnt werden, sich an das Grundgesetz zu halten.

4.2 Wegen all derer, die sagen, sie hätten was gegen den Islam, in Wahrheit aber etwas gegen Muslime haben und gegen sie vorgehen.

5.0 Deutlicher wäre: Muslime und ihre Kultur sind in Deutschland willkommen und bereichern es. Aber das ist leider nicht wahr. Die Islamgegner und Fremdenhasser beschädigen den Ruf Deutschlands.

6. 0 Wer ist Deutscher? Deutschblütige? Gentest? Oh je, bei der Rassendurchmischung. Wer die berühmten deutschen Sitten und Bräuche praktiziert? Amtlich vorschreiben? Oh je.

6.1 Deutscher ist, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Wer sie nicht besitzt und sich in Deutschland aufhält, ist im Besitz der Menschenrechte. In zivilisierten Gesellschaften werden Zugereiste als Gäste behandelt.

6,2. Integration. Jemand ist integriert, der bereit ist, die Gesetze zu befolgen. Gesetzwidrig ist es, jemand zum Erlernen der deutschen Sprache zu zwingen - Die Würde des Menschen ist unantastbar. Daraus folgt auch, dass beim Lernen und der Orientierung im Dschungel der Verordnungen Beistand geleistet werden muss. Wer meint, er müsse nicht mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen, ist nur mangelhaft integriert.
Mohammed Karikaturen - Bilderstreit - Vorschlag zur Güte
Mohammed  Selfi
In Wahrheit ist das natürlich kein Beitrag zum Karrikaturenstreit: Hier sehen wir nämlich nicht den Propheten, der praktisch demonstriert, dass er gegen sein Konterfei nichts einzuwenden hat und dabei Tränen über den Zustand der Welt vergießt. Nein, das ist Mohammed A. aus Gelsenkirchen, der sein Enkelkind vermisst und ihr ein Selfi posten will.
Hier sind die Guten, dort sind die Bösen - die Kreuzzugsideologie reloaded.
Den Schlachtruf Gegen die Islamisierung Europas der traditionellen Verteufeler des Islam haben die Anführer und Mitläufer von PEGIDA nun veredelt. Sie nennen sich selbst Patrioten und ihr Schreckgespenst heißt nun Islamisierung des Abendlands. Laut ihrer Propaganda ist jeder von ihnen sogenannte Musel verpflichtet, in den Dschihad zu ziehen, um den christlichen Westen zu erobern . Natürlich gibt es im Islam extremistische Positionen, aber seit wann gelten sogenannte Hassprediger als glaubwürdig. Und der Koran? Während seiner friedlichen Mission in Mekka hat Mohammed Suren verfasst, die sich gegen Gewaltanwendung wenden. In der Bibel, an die er sich anlehnt, klingen ja ein paar friedlich-utopische Positionen an. Dagegen stehen die ewigen Sachzwänge Nach der Vertreibung aus Mekka fand sich Mohammed in der wirklichen Welt wieder, in der man sich nur mit Gewalt durchsetzen kann. Er führte Krieg und was das bedeutet, war in der Bibel nachzulesen: Rauben, niedermetzeln, erobern. Gegenüber seiner Gefolgschaft musste er die frühen Suren aufheben und durch solche ergänzen, die zur Gewaltanwendung auffordern. Ist der Inhalt der bösen Verse islamtypisch? Unfug, jede Kriegserklärung ist eine Aufforderung zur Gewaltanwendung. Dabei werden notorisch Namen genannt. Namen für das Gute und auch für hohe westliche Werte : Gott, Vaterland, Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, Pressefreiheit. Für die Christenheit kamen Gott und Jesus 1095 massiv ins Propaganda-Spiel. Beim Aufruf zum später sogenannten Kreuzzug sagte Papst Urban II.: Christus befiehlt es. (So der Augenzeuge Fulcher von Chartres). Die römische Kirche hatte den Jesus der Bergpredigt längst zu den Akten gelegt, nun ernennt sie ihn sogar zum Oberbefehlshaber der christlichen Heerscharen. Kurz darauf wurde dazu der Schlachtruf Gott will es generiert. Und zwar richtungsweisend. Christliche Machthaber und Staaten zogen seitdem gegeneinander in immer fürchterlichere Kriege und erklärten auf beiden Seiten ihren Christenmenschen, Gott wirke auf ihrer Seite. Soweit zu Gewaltaufrufen im Allgemeinen.

Zurück zu den bösen Suren im Besonderen. Die selbsternannten Retter des Abendlandes projizieren ihren eigenen Fanatismus auf ihre Feinde. Sie behaupten nämlich, der Musel, ob groß oder klein, müsse sich alltäglich dieser Suren vergegenwärtigen und das Kalifat herbeibomben. Kaum aus dem Bett, greift er um Koran, Seite mit böser Sure, und Sprung auf zum Dschihad? Obwohl sie selbst wissen, dass fast alle Muslime nach dem Aufstehen was anderes machen. So wie Juden und Christen. Sie töten nicht, und bestehlen niemanden, außer vielleicht das Finanzamt. Erstens weil es vernünftig ist und zweiten, weil es so in den Zehn Geboten steht. Die anderen durch die Propheten übermittelten Gottesworte sind widersprüchlich und ihre Befolgung kann mit Nachteilen verbunden sein. Tust du zu viel Gutes, verarmst du, wirst du beim Gewaltanwenden erwischt, kommst du in den Knast.

Die sich vornehm gärenden Abendlandretter nennen sich Islamkritiker. Und die behaupten nun, die Eroberungen unter denen ersten Kalifen seien als Dschihad erfolgt, das sei quasi typisch Islam. Auf Sites wie www.pi-news.net (Politically Incorrect) werden die sogenannten Gutmenschen (Islamversteher) jedenfalls dahingehend belehrt. Sie wollen damit etwas sehr Böses über die Landnahme durch muslimische Machthaber sagen. Das gelingt ihnen wegen gedanklicher Unschärfe nicht. Wäre es den muslimischen Kriegern um die Ausbreitung des Glaubens gegangen, hätte ihr Unterfangen ja eine idealistische Komponente. Eine Idee fern aller menschlichen Praxis. Natürlich ging es ihnen um Beute: Wertsachen, Häuser, Latifundien, Macht. Die kriegsbereiten Mannen wurden nicht aus Frömmigkeit Muslime, sondern um mitmachen zu dürfen. Das lässt sich auch heute beobachten. Würden verunsicherte junge Muslime auf Identitätssuche wirklich spirituell gläubige Muslime, rollten sie fünfmal am Tag den Gebetsteppich aus und reisten nach Mekka und nicht in den Irak. Der Entschluss, zur Waffe zu greifen erfolgt in der Hoffnung, wieder an sich glauben zu können und der Erwatung aller möglichen Zugewinne.

In der Geschichte der Menschheit schritten sämtliche Machthaber zur Landeroberung, sowie sie über das dafür nötige militärische Potential verfügten. Vor der Schlacht Gott oder die Götter um Beistand bitten, macht den Krieg nicht heilig. Die verhinderten Kreuzritter, die heute den christlichen Westen als Hort des Guten ansehen und im Islam die Brutstätte des Bösen, blenden bei ihrer Bewertung aus: Was die Kreuzzügler den Muslimen angetan haben, was sich Christen bei den innerchristlichen Kriegen sich gegenseitig angetan haben, was Christen bei der Kolonisierung fast der ganzen Welt den indigenen Völkern angetan haben und den Völkermord auf dem amerikanischen Kontinent sowieso. Wer darüber geredet hat, kann dann darüber reden, was Muslime sich gegenseitig und anderen angetan haben.

Peter Milger, www.milger.de